Die zweite Regionalveranstaltung zum Thema Wirtschaft 4.0 in Niederösterreich unter dem Titel „Digitalisierung und Qualifizierung“ fand erfolgreich in der GW St. Pölten statt. Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav unterstrich die Chancen, die in Unternehmen dabei entstehen. Vortragende aus Praxis und Wissenschaft zeigten auf, wie sich Arbeitsformen ändern werden und welche wichtige Rolle die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Zukunft haben wird. „Mit den gemeinsamen Regionalveranstaltungen wollen wir das Potential, das Wirtschaft 4.0 mit sich bringt, gemeinsam aufzeigen und Unternehmen fit für die Zukunft machen“, so Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Thomas Salzer, Präsident der IV Niederösterreich, zur gemeinsamen Initiative.

Am Foto (v.l., Credit: Thule G. Jug): DI (FH) Bernhard Tröstl (WKNÖ), Gerti Süss, M.A. (IV NÖ), Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, FH-Prof. DI Dr. Franz Fiedler (FH St. Pölten) und Ing. Gerhard Nachförg, MBA (GW St. Pölten)

Die zweite Regionalveranstaltung, die vom Land NÖ, der Wirtschaftskammer NÖ und der Industriellenvereinigung NÖ unter dem Motto „Wirtschaft 4.0“ initiiert wurde,
bot rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit sich umfassend über die Relevanz von Qualifizierung im Unternehmen zu informieren. „Die gemeinsam initiierten Regionalveranstaltungen sollen erreichen, dass das Thema Wirtschaft 4.0 greifbarer wird und sich Unternehmerinnen und Unternehmer intensiv damit auseinandersetzen“, erklärte Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav in der GW St. Pölten „die Informationen über die Bereiche Aus- und Weiterbildung, Arbeitsmarkt, Chancen der Vernetzung oder Datenmanagement geben den Unternehmen einen wertvollen Wissensvorsprung, der erfolgreich genutzt werden kann.“

Bei der Veranstaltung unter dem Titel „Digitalisierung und Qualifizierung“ sprach der Geschäftsführer der GW St. Pölten, Ing. Gerhard Nachförg, MBA über Mitarbeiter-Qualifizierung als Basis zum Unternehmenserfolg und zeigte einen breiten Einblick in die gelebte Praxis seines Unternehmens. FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Franz Fidler,
Studiengangsleiter Digitale Medientechnologien an der FH St. Pölten stellte den Mehrwert von Wirtschaft 4.0 in den Fokus und beschrieb eindrücklich wie sich der Arbeitsplatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ändern wird und welche neuen Arbeitsformen entstehen werden.

Neben der Ausbildung junger Menschen kommt der Weiterbildung – gerade im Bereich von Wirtschaft 4.0 – ein hoher Stellenwert zu. Der Einzug digitaler Technologien in viele Bereiche verändert auch das Qualifikationsprofil von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Welche Ausbildungsmöglichkeiten es konkret in Niederösterreich dazu gibt wurde anschließend vorgestellt.

So setzt etwa die Zukunftsakademie Mostviertel ein 2-jähriges Qualifizierungsprogramm für Wirtschaft 4.0 mit über 30 einzelnen Workshops um. „Future of Production Network (FoP-Net)“ ist ein Ausbildungsprogramm zur Weiterbildung von Beschäftigten in produzierenden und produktionsnahen Bereichen, das insbesondere auch auf den KMU-Bedarf ausgerichtet ist.

„Dieses Ausbildungsprogramm reagiert auf den Bedarf nach Vernetzung, Koordination und Zusammenarbeit der auf diesem Gebieten aktiven Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen und zeigt bereits die ersten Erfolge: Seit September 2016 sind 1.300 Anmeldungen eingelangt,“ freut sich Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.